Eisenbahn-Bundesamt

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Thema: Ausbildung

Anwärterausbildung

Sie haben Ihr Studium der Ingenieurswissenschaften (FH-Diplom oder Bachelor) abgeschlossen und wollen die Zukunft des deutschen und europäischen Schienenverkehrs mitgestalten? Sie suchen eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die Ihnen gleichzeitig die Vorteile des öffentlichen Dienstes bietet?

Dann informieren Sie sich jetzt über die Laufbahnausbildung "Bahnwesen" (gehobener technischer Dienst) im Eisenbahn-Bundesamt (EBA).

In dem einjährigen Vorbereitungsdienst lernen Sie praxisorientiert die technischen, verwaltungsrechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen des Eisenbahnwesens kennen. Nach Abschluss Ihrer Ausbildung können Sie in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden.

Wann beginnt die nächste Ausbildungsrunde?

Die nächste Ausbildungsrunde beginnt voraussichtlich zum 01.10.2021. Die Stellenausschreibungen werden Anfang 2021 veröffentlicht.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Der Vorbereitungsdienst "Bahnwesen" für den gehobenen technischen Dienst dauert 12 Monate.

Wo findet die Ausbildung statt?

Je nach Schwerpunktgebiet werden die Ausbildungsabschnitte sowohl intern, als auch extern durchgeführt. Sofern Sie nicht in der Nähe von Bonn wohnen, ist es nicht notwendig, dass Sie während der Ausbildung nach Bonn ziehen. Für alle Ausbildungsabschnitte, die mehr als 30 km von Ihrem derzeitigen Wohnort entfernt sind, haben Sie einen Anspruch auf Übernahme der Reisekosten. Dies bedeutet, dass Sie entweder täglich nach Hause fahren können (Fahrtkosten werden übernommen), oder dass Ihnen eine Unterkunft gestellt wird (i.d.R. ein Hotel- oder Pensionszimmer). Während der Ausbildung werden Sie viele Dienstreisen durchführen und unter der Woche häufig nicht zu Hause sein. Die Ausbildungsabschnitte sind aber so ausgelegt, dass Sie i.d.R. über das Wochenende nach Hause fahren können. Unter gewissen Voraussetzungen können die Kosten für die sog. Familienheimfahrten übernommen werden.

Können Schwerpunktgebiete gewählt werden?

Der Vorbereitungsdienst kann in folgenden Schwerpunktgebieten (SPG) absolviert werden:

  • Bautechnik,
  • Maschinentechnik,
  • Signal-, Telekommunikations- und Elektrotechnik,
  • Arbeits-, Umweltschutz und Gefahrgut sowie
  • Technik des Eisenbahnbetriebs und Sicherheitsmanagement.

Welche Inhalte Sie erwarten und wie lang die Ausbildungsabschnitte dauern, können Sie den unten beigefügten Ausbildungsrahmenplänen entnehmen.

Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung?

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium (FH-Diplom oder Bachelor) in den Studienrichtungen:

    • Bauingenieurwesen für das SPG Bautechnik
    • Maschinenbau oder vergleichbare für das SPG Maschinentechnik
    • Elektro- oder Nachrichtentechnik oder vergleichbare für das SPG Signal-, Telekommunikations- und Elektrotechnik
    • Umwelttechnik, Sicherheitstechnik, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, oder vergleichbare für das SPG Arbeits-, Umweltschutz und Gefahrgut
    • Verkehrs(ingenieur)wesen mit dem Schwerpunkt Eisenbahnsysteme oder vergleichbare für das SPG Technik des Eisenbahnbetriebs

  • Grundkenntnisse im Eisenbahnwesen je nach Fachrichtung
  • Ausgeprägte Kooperationsbereitschaft und persönliche Belastbarkeit
  • Fähigkeit zum analytischen und konzeptionellen Denken
  • Gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen
  • Innovationsbereitschaft und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Verwaltungs- und Steuerungsmodellen,
  • Körperliche Eignung zur Durchführung des Kontrolldienstes im Außendienst
  • Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen und örtlicher Mobilität

Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist findet im Normalfall eine Vorauswahl auf Basis der Bewerbungsunterlagen (Zeugnis, Anschreiben, etc.) statt. Gemäß § 3 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Dienst – Fachrichtung Bahnwesen (siehe unten) ist ein schriftliches und mündliches Auswahlverfahren durchzuführen. Es ist zwingend notwendig das schriftliche Auswahlverfahren zu „bestehen“, um zu dem mündlichen Auswahlverfahren zugelassen zu werden.

Aufgrund der begrenzten Plätze können nur die am besten geeignetsten Bewerber/innen zur Laufbahnausbildung zugelassen werden. Während des gesamten Verfahrens ist die Gleichstellungsbeauftragte, der Örtliche Personalrat und ggfs. die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen involviert.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Sie durchlaufen in einem Zeitraum von 12 Monaten wechselnde Stationen im EBA, in universitären Einrichtungen und in Lehrstätten der Eisenbahnunternehmen. So erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die komplexen Zusammenhänge des gesamten Bahnwesens, während das EBA Sie mit einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm begleitet und fördert. Im Gegenzug verpflichten Sie sich, sofern nach erfolgreichem Abschluss ein Anstellungsverhältnis durch das EBA angeboten wird, 5 Jahre beim EBA zu arbeiten. Nach Abschluss Ihrer Laufbahnausbildung besteht i.d.R. die Möglichkeit der Anschlussbeschäftigung im EBA durch Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe in der Besoldungsgruppe A 10 der Bundesbesoldungsordnung bzw. durch Einstellung in ein Tarifbeschäftigtenverhältnis mit Eingruppierung in die Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst.

Sie wollen mehr wissen?

Nähere Informationen zur Ausbildung finden Sie in der Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Dienst – Fachrichtung Bahnwesen (GtDBahnVDV).

Sprechen Sie bei Fragen mit Herrn Keiter (KeiterM@eba.bund.de Tel.: +49 228 9826-542).