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Thema: Nebenfahrzeuge

Nebenfahrzeuge

§ 18 EBO unterscheidet Regelfahrzeuge und Nebenfahrzeuge. Die Zuordnung richtet sich dabei nach dem Zweck des Fahrzeugs. Nebenfahrzeuge gelten als Sonderfahrzeuge, die spezielle Aufgaben bei den Eisenbahnen erfüllen. Typische Einsatzgebiete sind der Bau und die Instandhaltung von Bahnanlagen sowie die Reinigung und Wartung. Zu den Nebenfahrzeugen gehören u.a. Gleisbaumaschinen sowie Zweiwegefahrzeuge.

Checklisten

Nachfolgend finden Sie die für Nebenfahrzeuge anzuwendenden Listen der Anforderungen für die Genehmigung (Checklisten)

Liste der Downloads
TitelKurztextDatum
Anforderungen "Gleisbaumaschinen"Checkliste auf Grundlage der DIN EN 14033 (Excel-Datei)22.03.2018
Anforderungen "Gleisbaumaschinen"Checkliste auf Grundlage der DIN EN 14033 (Pdf-Datei)22.03.2018
Anforderungen "Zweiwegefahrzeuge"Checkliste auf Grundlage der DIN EN 15746 (Excel-Datei)22.03.2018
Anforderungen "Zweiwegefahrzeuge"Checkliste auf Grundlage der DIN EN 15746 (PDF-Datei)22.03.2018

Anzuwendende technische Regeln

Die Zulassungsvoraussetzungen für Nebenfahrzeuge, die auf dem TEN verkehren sollen, ergeben sich aus den Technischen Spezifikationen Interoperabilität (TSI) oder den nationalen Anforderungen entsprechend den oben verlinkten Checklisten.

Fahrzeuge, die auf dem regelspurigen Eisenbahnsystem verkehren sollen, benötigen eine Inbetriebnahmegenehmigung nach den Vorschriften der EIGV. Ein weitere Beschreibung der entsprechenden Verfahren nach EIGV sowie entsprechende Vordrucke finden Sie im Bereich Themen / Fahrzeugzulassung / Inbetriebnahme / Inbetriebnahme nach EIGV.

Falls der Antragsteller wünscht, dass das Nebenfahrzeug die Anforderungen der TSI erfüllt, so wird das Einhalten der TSI von Benannten Stellen (Notified Bodies) überprüft und die Konformität mit den TSI durch das Ausstellen einer EG-Prüfbescheinigung attestiert. Die Übereinstimmung mit den notifizierten technischen Vorschriften (NNTV/NNTR) wird durch eine Bestimmte Stelle (Designated Body) geprüft und bei Konformität durch eine EG-Prüfbescheinigung attestiert. Diese Bescheinigungen bilden die Grundlage für die durch den Antragsteller auszustellende EG-Prüferklärung, mit der er beim Eisenbahn-Bundesamt eine Inbetriebnahmegenehmigung für das Fahrzeug beantragen kann.

Information zum Übergang nach EIGV

Laufende Verfahren, die noch nach § 32 (1) EBO beantragt wurden, sind gemäß § 42 (4) der EIGV zu behandeln. Hiernach ist noch innerhalb eines Jahres nach In Kraft treten der EIGV die Erteilung der Abnahme nach § 32 (1) EBO möglich.

Weitere Informationen zu den Übergangsvorschriften finden Sie in der Rubrik Themen / Fahrzeugzulassung / Inbetriebnahme / Übergangsvorschriften.

Für bereits zugelassene Nebenfahrzeuge besteht die Möglichkeit auf Grundlage dieser Abnahme eine Serienzulassung gemäß § 18 (4) EIGV zu beantragen und somit weiterhin baugleiche Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen. Die Serienzulassung wird dabei entsprechend dem Zeitpunkt der Erteilung der Abnahme und der Gültigkeit der Nachweise befristet.