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Thema: Fahrzeuge

Überführungsfahrten

Überführungsfahrten sind i.d.R. einmalige Fahrten mit nicht aufsichtsbehördlich abgenommenen Fahrzeugen, die vom EVU/Halter besonders überwacht werden. Hierzu zählen insbesondere:

  • Fahrten, um ein Fahrzeug außerhalb des Geltungsbereiches der EBO zu bringen (Export);
  • Fahrten von Fahrzeugen, die im Endzustand mit abgenommenen Fahrzeugen konform sind, aber noch nicht diesen Fertigungsstand erreicht haben und zu einem anderen Produktionsstandort befördert werden;
  • Fahrten zu Ausstellungen, Messen o.ä.

Fahrten von Fahrzeugen, deren vorgeschriebene Untersuchungsfrist abgelaufen ist und die zu einer Werkstatt oder zur Verschrottung überführt werden, gelten als Überführungsfahrten. Fahrten von Nebenfahrzeugen zu ihrem jeweils wechselndem Einsatzort („Baufahrzeuge“) gelten nicht als Überführungsfahrten i.S. dieser Definition.

Überführungsfahrten bedürfen keiner besonderen behördlichen Genehmigung. Die Verantwortung für die sichere Durchführung von Überführungsfahrten trägt ausschließlich das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Hingegen bedürfen Probefahrten gem. § 16 EIGV einer Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamtes (Antrag an Referat 34), wenn bei den Fahrten auf den jeweiligen Strecken oder beim Befahren von Gleisbögen abgewichen werden soll von

  • zulässigen Radsatzlasten und Fahrzeuggewichten je Längeneinheit,
  • geltenden Maßen der Bezugslinie,
  • vorgeschriebenen und bestimmungsgemäß betriebenen Zugfunk- und Zugbeeinflussungsanlagen,
  • festgelegten Bremswegen oder
  • zulässigen Geschwindigkeiten.

Gegenstand dieser Genehmigung ist ausschließlich die Zulässigkeit der Abweichungen von den vorgenannten Parametern.