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Thema: Finanzierung

Förderung Austausch bestehender GSM-R-Funkmodule

Der Bund gewährt eine anteilige Förderung zum Austausch bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste GSM-R- Funkmodule oder zum Einbau entsprechender Filter.

Die Förderbedingungen sind aus der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erlassenen Richtlinie zur Förderung des Austauschs bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste GSM-R-Funkmodule oder zum Einbau entsprechender Filter vom 11. April 2019 ersichtlich.

Die Förderung schafft einen Anreiz, bestehende GSM-R-Endgeräte, die Bestandsschutz genießen, durch den Austausch von Funkmodulen oder die Nachrüstung eines Filters zu ertüchtigen, so dass sie der TSI ZZS 2016 entsprechen und gegenüber den Signalen des öffentlichen Mobilfunks ausreichend störfest sind.

Antragsberechtigt sind Halter von Eisenbahnfahrzeugen, die zum Verkehr im deutschen Netz zugelassen sind und die zur Gewährung der Sicherung, Steuerung und Kontrolle der Bewegung von Zügen mit Zugfunkgeräten und/ oder Datenfunkgeräten auszurüsten sind.

Gefördert werden 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten, höchstens jedoch 3000 Euro pro umgerüstetem GSM-R-Endgerät.

Das Eisenbahn- Bundesamt ist Bewilligungsbehörde nach der Förderrichtlinie „GSM-R“. Als Bewilligungsbehörde entscheidet das EBA über entsprechende Förderanträge. Die Förderbedingungen sind aus der Richtlinie ersichtlich.

Verfahrensanweisung

Das EBA hat eine Verfahrensanweisung zur Förderrichtlinie erlassen, die die Einzelheiten der Antrags- und Verwendungsprüfung behandelt.

Downloads

Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)