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Thema: Gefahrgut

Gefahrgut

Etwa 17 % der auf der Schiene beförderten Güter sind Gefahrgut.

Die Sicherheitsphilosophie beim Gefahrguttransport wird im Wesentlichen davon bestimmt, Risiken des Transports zu minimieren und zu beherrschen. Der Gesetzgeber schreibt daher die Überwachung der Beförderung gefährlicher Güter unterschiedslos vor. Das Eisenbahn-Bundesamt ist im Bereich der bundeseigenen Eisenbahnen die zuständige Behörde für die Überwachung von Gefahrguttransporten sowie für die Erteilung notwendiger Genehmigungen. Die Aufsicht der Beförderung radioaktiver Stoffe unterliegt sowohl dem Gefahrgut- als auch dem Atomrecht, die Genehmigung der Beförderung sonstiger radioaktiver Stoffe nur dem Atomrecht.

Gefahrguttransport Gefahrguttransport.

Bei den Eisenbahnen des Bundes ist das nach der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) das Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Materielle Grundlage bildet die Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID), welche durch die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) in deutsches Recht umgesetzt wird. Zu den Aufgaben des EBA gehört unter anderem, Baumuster für Kesselwagen zuzulassen und Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen und zu ahnden Für radioaktive Stoffe (Klasse 7) obliegt dem EBA neben der behördlichen Gefahrgutkontrolle nach dem oben genannten Verkehrsrecht auch die Aufsicht über die Beförderung im Schienen- und Schiffsverkehr der Eisenbahnen nach dem Atomgesetz (AtG) sowie die Genehmigung solcher Transporte. Die Beförderung von Kernbrennstoffen und Großquellen genehmigt dagegen nicht das EBA, sondern nach dem AtG das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Über bestimmte Unfälle und Zwischenfälle muss dem EBA ein Bericht vorgelegt werden. Die daran Beteiligten, also etwa Verlader, Befüller oder Beförderer, müssen sicherstellen, dass das geschieht.

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie Informationen und Vordrucke aus dem Bereich Gefahrguttransport und Beförderung radioaktiver Stoffe.