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Fachmitteilung 05 / 2014 vom: 31.01.2014, Thema: Fahrzeuge

EBA weist auf mögliche Wirkungsbeeinträchtigungen der PZB hin

Das Eisenbahn-Bundesamt informiert alle Eisenbahnunternehmen über mögliche Beeinträchtigungen der Wirksamkeit von PZB-Einrichtungen an bestimmten Fahrzeugen.

Das Eisenbahn-Bundesamt weist die Eisenbahnunternehmen aktuell auf folgende technische Auffälligkeit hin:

Im Bahnbetrieb hat sich gezeigt, dass bei Zugfahrten das Zusammenwirken zwischen dem Fahrzeugmagnet der punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) und einer streckenseitig angeordneten Geschwindigkeitsprüfeinrichtung (GPE) in verschiedenen Konstellationen gestört war. Es wurde bei Überfahrt des GPE keine Geschwindigkeitsüberwachung des Fahrzeugs ausgelöst, obwohl dies nach den betrieblichen Rahmenbedingungen hätte erfolgen müssen. Dies wurde bei Fahrzeugen beobachtet, bei welchen der PZB-Fahrzeugmagnet nah bzw. direkt parallel zur Magnetschienenbremse angeordnet ist (z.B. zwischen zwei Radsätzen im Drehgestell) und diese Bremse während der Fahrt über die GPE wirksam war.

Dem Eisenbahn-Bundesamt sind bisher keine Fälle bekannt, wonach es durch eine derartige Störung zu einem gefährlichen Ereignis gekommen wäre.

Vorgeschlagene Maßnahmen:

Im Rahmen der Betreiberverantwortung soll von den Eisenbahnunternehmen die Kompatibilität zwischen Fahrzeugen mit der oben beschriebenen konstruktiven Anordnung von PZB-Fahrzeugmagnet bzw. Magnetschienenbremse und den fahrwegseitigen GPE in Zusammenarbeit mit dem Eisenbahninfrastrukturunternehmer geprüft werden. Es wird empfohlen, beim Vorliegen von Erkenntnissen weitere Maßnahmen zu ergreifen, welche das Risiko aus dem Ausbleiben der Geschwindigkeitsprüfung kontrollieren (Änderungen zur Kompatibilität der Komponenten, dauerhafte Ausschaltung der beteiligten Magnetschienenbremse, Ergreifen betrieblicher Maßnahmen etc.).