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Fachmitteilung 13 / 2007 vom: 25.10.2007, Thema: Infrastruktur

Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks Bad Vilbel

Ende September ging in Bad Vilbel (Hessen) nach über 2-jähriger Planungs-, Bau- und Prüfphase ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) in Betrieb.

Der an das ESTW angebundene Streckenabschnitt zwischen Frankfurt/Main und Groß Karben ist Teil der Main-Weser-Bahn (Kassel – Frankfurt/M) und ist durch ausgesprochenem Mischverkehr (IC, RB, RE, SE, S-Bahn und Güter) geprägt. Bei der Planung wurde bereits der vorgesehene viergleisige Ausbau des Streckenabschnittes von Frankfurt/West nach Bad Vilbel berücksichtigt.
Das ESTW besteht aus einer Unterzentrale in Bad Vilbel, die zunächst örtlich besetzt, später von der Betriebszentrale in Frankfurt gesteuert wird, sowie einem ausgelagerten Stellrechner im Bahnhof „Frankfurter Berg“. Diese ersetzen Stellwerke in veralteter Relaistechnik.

Zur Realisierung der Maßnahme gehörten die Anpassung der Schnittstellen zu den Nachbarstellwerken in „Alttechnik“ in Groß Karben, Frankfurt-Ginnheim und Niederdorfelden. Weiterhin wurden vier Bahnübergänge eingebunden bzw. aufgelassen, Blocksignale und ein Großteil der Fernmeldetechnik erneuert sowie Spurplanänderungen in Bad Vilbel durchgeführt. Zwischen Bad Vilbel und Frankfurter Berg kann nach der Inbetriebnahme beidseitig im Gleiswechselbetrieb gefahren werden.

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) war mit seinem Sachbereich 3 der Außenstelle Frankfurt/Saarbrücken schon früh in den Erstellungsprozess eingebunden und hierbei zuständig für die bauaufsichtliche Prüfung und Freigabe der Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnischen Anlagen. An die Bauarbeiten schlossen sich umfangreiche Abnahmeprüfungen unter Beteiligung des EBA an.

Ansprechpartnerin:
Bettina Baader (verantwortlich)