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Fachmitteilung 18 / 2011 vom: 12.10.2011, Thema: Fahrzeuge

Die Verwaltungsvorschrift für die Fahrzeugabnahme nach § 32 EBO wurde geändert

Das EBA hat seine Verwaltungspraxis zur Abnahme von Schienenfahrzeugen nach § 32 EBO in Teilbereichen geändert und an das inzwischen bewährte Verfahrensschema zur Erteilung einer Inbetriebnahmegenehmigung für das strukturelle Teilsystem Fahrzeuge gemäß der "VV IBG Fahrzeuge" angeglichen. Nunmehr können Antragsteller die für die Fahrzeugabnahme erforderliche Nachweisführung der einzelnen Fachgebiete auch über die bekannte "Dossiertechnik" vornehmen. Außerdem wurde das Verfahren zur Erklärung der Konformität gleichartiger Fahrzeuge zu einem Musterfahrzeug geändert.

  1. Besonders zu erwähnen ist die Einführung der Dossiertechnik bei der Nachweisführung der einzelnen Fachgebiete:

    Hierbei werden die Nachweise zuerst an den für das Fachgebiet zuständigen Gutachter eingereicht. Der Gutachter erstellt auf Basis der eingereichten Nachweise ein Gutachten. Zum Gutachten erstellt der Gutachter ein zusammenfassendes Dossier, welches dem Projektbearbeiter im EBA zugesandt wird. Dieses Dossier muss vollständig in Bezug auf die vom Gutachter herangezogenen Nachweisunterlagen und eindeutig in Bezug auf die Bewertung der Nachweise sein.
    Ein weiteres Kennzeichen der Dossiertechnik ist die unterschiedliche Prüftiefe der einzelnen Fachgebiete. Beim o.g. Weg findet eine Prüfungstiefe auf Eindeutigkeit und Vollständigkeit statt. Bei ausgewählten Gebieten findet eine tiefere Prüfung durch das EBA auf Nachvollziehbarkeit und Belastbarkeit statt.

  2. Da die in der bisherigen VV Abnahme genannten Konformitätserklärungsstellen seit geraumer Zeit nicht mehr anerkannt werden, wurde ein neuer Weg für Abnahmen auf Konformitätsbasis notwendig. Die Erklärung der Konformität obliegt bei neu gebauten Fahrzeugen dem Hersteller des Musterfahrzeugs, zu welchem weitere Fahrzeuge für konform erklärt werden. Bei umgebauten Fahrzeugen obliegt diese Erklärung dem Antragsteller.